~ Der erste Schultag ~

Kurzfassung

In diesem Stück werden die Schulanfänger Nina und Jens an ihrem ersten Schultag begrüßt. Nina bittet die älteren Schulkinder Ihnen etwas vorzusingen und zu tanzen und kann Jens davon überzeugen, dass er in der Schule ganz viel Neues lernen und erleben wird: Malen und Basteln, Tiere kennen lernen, Freunde finden und vieles mehr. Beide gehen nun mit viel Freude und großen Erwartungen in ihre Klasse, um ihre neue Lehrerin zu begrüßen.

Deckblatt des Theaterstückes "Der erste Schultag"

Leseprobe Rollentext:

Der erste Schultag (lange Version)

Das Bühnenbild ist dreigeteilt. Der linke und der rechte Teil zeigen Wiesen mit Blumen, Bäumen und Schmetterlingen. Auf dem Mittelteil ist eine Schule mit ihrem Schulhof dargestellt. Auf dem Schulhof erkennt man viele Kinder. Ein Kind steht in der Mitte der Bühne.

Kind: Liebe Kinder der ersten Klasse. Wir spielen euch jetzt ein Theaterstück vor. Es heißt: Der erste Schultag.

Das Kind verlässt die Bühne. Jens und Nina kommen unter Musikbegleitung auf die Bühne. Sie tragen Tornister und Schultüten in den Armen. (Die Namen können geändert werden. So können z. B. die Namen der Kinder aus den jeweils benutzten Fibeln eingesetzt werden.)

Nina: Guten Tag, Jens.

Jens: Hallo, Nina.

Nina: Das ist ein schöner Tag heute, nicht Jens?

Jens: Finde ich auch.

Nina: Du, ich freue mich ja so und bin ja so gespannt.

Jens: Worauf freust du dich denn so, Nina?

Nina: Auf alles, was wir in der Schule nun bald machen werden.

Jens: Wir werden lesen, schreiben und rechnen lernen. Freust du dich darauf?

Nina: Ja, weil das doch was ganz Besonderes ist. Wenn ich nämlich lesen kann, dann kann ich doch ganz allein alle Geschichten von der ganzen Welt lesen und brauche nicht zu warten, bis sie mir einer vorliest. Aber das ist doch längst nicht alles, was wir lernen werden.

Jens: Was denn noch?

Nina: Zum Beispiel singen und flöten, Glockenspiel und Gitarre spielen.

Jens: Singen hab' ich schon im Kindergarten gelernt, das brauche ich nicht mehr zu lernen.

Nina: Meinst du? Aber so mit allen zusammen im Chor singen. Kannst du das auch?

Jens: Das weiß ich nicht genau.

Nina: Kannst du auch schon ein Instrument spielen, Jens?

Jens: Nein.

Nina: Wir rufen mal ein paar ältere Kinder und fragen sie, ob sie uns etwas vorsingen und auf den Instrumenten vorspielen.

Jens: Das ist eine gute Idee.


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Leseprobe Aufführungshilfen:

Hinweise für Lehrkräfte

1. Anmerkungen zur Inszenierung

Dieses Theaterstück ist für eine Einschulungsfeier konzipiert. Es kann vom Ende der 1. Klasse an aufgeführt werden. Es handelt sich hierbei um eine abgeschlossene Geschichte, die wie ein Baukastensystem erweitert oder gekürzt werden kann. So bietet dieses Stück die Möglichkeit, z. B. Tänze zusammenzufassen oder zu kürzen oder die Auswahl der Tiergruppen zu bestimmen.

Die Aufführungszeit beträgt ca. 15 Minuten. Findet die Einschulungsfeier nach einem Schulgottesdienst statt, sollte eine insgesamt kurze Aufführungszeit vorgesehen werden.

Erfahrungsgemäß würde eine zu lange Aufführung die Kinder in Unruhe versetzen. Vergleichen Sie hier die kurze und die lange Version. Die Zeit zur Einübung des Stückes sollte möglichst kurz gehalten werden, da bei zu langem Üben die Kinder den Spaß an der Sache verlieren. Das Wesentliche geschieht während der Proben: Sowohl sinnliches Wahrnehmungsvermögen als auch intellektuelles Erkenntnisvermögen lassen sich beim Kind entwickeln und steigern. Dies trägt zur seelischen und geistigen Entwicklung, zur Persönlichkeitsbildung des Schülers bei, wobei auch die Entwicklung der Kreativität eingeschlossen ist und als ein Teil des pädagogischen Gesamtplanes angesehen werden sollte. Dabei entsteht eine Spielgemeinschaft, in der alle miteinander und nicht als Konkurrenten gegeneinander arbeiten. Eine „perfekte" Aufführung sollte deshalb gar nicht erst angestrebt werden. Für das Stück hat sich vier- bis sechsmaliges Üben als ausreichend erwiesen. Bei zweimaligem Üben pro Woche ergibt sich eine Einübungszeit von ca. drei Wochen. Zusätzlich müssen dann aber eventuell fächerübergreifend Stunden zum Erstellen der Bühnenbilder z. B. im Kunst-, Religions- oder Musikunterricht einkalkuliert werden. Wenn einige im Theaterstück angesprochene Themen noch im Unterricht vertieft oder erweitert werden sollen, müssen auch diese Stunden dazugerechnet werden.

2. Sachinhalte im Theaterstück

Tiere im Stück

Dieses Theaterstück bietet vielfältige Möglichkeiten, das Eichhörnchen, den Elefanten, den Löwen und den Eisbären im Unterricht zu behandeln. Im einzelnen bieten sich folgende Schwerpunkte an:

Eichhörnchen: Aussehen / Lebensraum / Ernährung / Fortpflanzung

Elefanten: Aussehen / Ernährung / Unterschied afrikanischer und asiatischer

Elefanten / Fortpflanzung / Lebensraum

Löwen: Ernährung /Aussehen / Lebensraum / Familie

Eisbären: Aussehen / Ernährung / Familie / Lebensraum

Schmetterlinge: Entwicklung / Verpuppung / Ernährung / Artenvielfalt / Lebensraum

Als weitere interessante Aspekte können die Themen Ökologie des Waldes, bedrohte Tierwelt, Zoo und Naturschutz angesprochen werden.

 

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